Grad bin ich aus Rosis Amüsierlokal heimgekehrt und war doch freudig überrascht. Jeden Freitag steigt nun dort die Thrillbeats Crash Party, zwar nich ganz so hart, wie früher im Trillbeats selbst, aber immer noch genug ordentlicher Metal dabei. Und das Schönste daran, der Laden war brechend voll. Endlich mal wieder ein cooler Club in der Stadt, in dem auch ordentliche Musik gespielt wird. Ich glaub, man sieht mich dort jetzt öfters...
Was für ein grandioser Sieg, überragende Klasse gepaart mit brachialer Kraft und graziler Feinmotorik. !0 Minuten voller Emotionen, die Luft war bis zum Zerreißen gespannt, mit jedem kleinen Erfolg kam er seinem fulminanten Sieg immer näher. Die Zuschauer bejubelten die Spieler und spornten sie zu immer neuen Spieltricks an. Mit Glück hatte es nichts zu tun, viel mehr war es seine perfekte Technik und der spielerische Kampfgeist. Als es vorbei war, konnte er die ganze Tragweite seines Sieges nicht fassen, er war noch immer überwältigt vom Ausgang des Spiels. Es folgte ein Schwall Euphorie und ein nicht enden wollender Freudentaumel...
Das Ergebnis im Tischkicker-Spiel in der Kaffeeküche: der Andere gegen doomed - 0:9
Ich bin heute aufgewacht und natürlich hatte es die ganze Nacht wieder geschneit und alles war und ist weiss, wie zum Hohn... Hört es denn nie auf zu schneien?
Ich kann den Schnee echt nicht mehr sehen. Schon seit Wochen liegt in Dresden eine mehr oder weniger geschlossene Schneedecke, aktuell schneit es auch schon wieder, genau wie die letzten paar Tage. Dabei ist in nicht mal 10 Tagen Start der Motorrad-Saison, ich bin mir aber nicht sicher, ob das dieses Jahr etwas bei mir wird. Und das nicht nur wegen der Wetterlage, nein ich bin auch noch den ganzen März auf Dienstreise, mal hier mal da, und das ohne Unterbrechung. Tolle Wurst...
Heute Abend lasse ich es mal richtig krachen und trinke einen aromatisierten Schwarzen Tee mit Whiskey Kakaogeschmack. Da ist der dumme Kopf definitiv vorprogrammiert. *g*
Am Sonntag spielte Alexander Veljanov in der Lukaskirche Dresden. Eigentlich wollte ich nicht hingehen, da ich 31,50 EUR schon ziemlich teuer für nur eine Band fand, aber im Nachhinein hat es sich doch wirklich gelohnt.
Ich kannte Ihn bisher immer nur als Sänger von Deine Lakaien, einer Band, die schon seit über 10 Jahren eine gute Mischung aus elektronischen Klängen und Dark Wave spielt. Sie hinterließen bei mir aber vor Allem auf Ihrer Acoustic Tour einen bleibenden Eindruck, auf der sie viele Ihrer Songs nur mit der charismatischen Stimme von Alexander Veljanov und einem von Ernst Horn gespielten Konzert-Flügel vertonten. Einfach grandios.
Am Sonntag hatte der aus Mazedonien stammende Ausnahmesänger gleich fünf weitere Musiker aus seiner Heimat dabei. Die Lokation, eine alte dresdener Kirche, war traumhaft schön, die Akustik um ein Vielfaches besser, als ich es erwartet hatte. Zwei Stunden lang gab der Maestro Songs aus seinen drei Solo-Alben zum Besten, darunter auch den folgenden Song von seinem aktuellen Album Porta Macedonia, in dem er eine vergangene Liebe verarbeitet.
Valentinstag - der Tag der Liebenden - erfunden von Blumenverkäufern, Chocolatiers und Restaurantbesitzern um wenigstens einmal im Jahr die Kassen mit Hilfe der armen Irren und Pheromon-gesteuerten Liebeskranken so richtig klingen zu lassen. Ich werde den Trubel darum nie verstehen... Das Jahr hat doch nun wirklich genug Tage, warum sollte man(n) gerade an diesem Tag seine Liebste (sofern vorhanden) mit Zuneigungen überschütten? Liebesbekundungen auf Befehl...
Ja Ihr merkt schon an meinem positiven lebensbejahenden Schreibstil, dass mir dieser Tag viel Freude bereitet hat. Dies lag aber nicht am Valentinstag selbst, denn eigentlich wollte ich mich ja über etwas ganz anderes auskotzen:
Als ich nämlich heute gegen 18 Uhr am Bahnhof Dresden Neustadt ankam wurde ich gleich von einer ganzen Horde Ordnungshüter in grüner Montur begrüßt. Es gab wohl gleich mehrere Demos in Dresden. Die Einen gedachten der Bombennacht kurz vor Kriegsende, in der Dresden brannte, Andere gingen auf die Straße, um mit ihrem braunes Gedankengut die Köpfe zu vergiften, was natürlich noch mehr Gegen-Demonstranten auf den Plan rief. Zu allen Übel fand auch noch ein Fußballspiel statt, was die ohnehin gereizte Stimmung noch zusätzlich aufheizte.
Der Nahverkehr in Dresden kam daher komplett zum erliegen und ich musste zu Fuß nach Hause laufen, während ständig Hubschrauber über meinem Kopf kreisten und ich an Hunderten von grünen Einsatzwagen, mit und ohne Blaulicht, zum Teil auf der Seite liegend, vorbei lief. Natürlich war es auch bitterlich kalt und es schneite leicht. Schon wieder bzw. immer noch...
Jetzt hab ich mir schön den Schnodder eingefangen und kurbel den Konsum der Taschentuch-Industrie an.
Es gab schon lange keine Konzert Reviews mehr vom Onkel doomed, dies wird sich hiermit ändern. Gestern Abend fand das Hellhounds Fest in der Halle A des Werk II Leipzig statt. Viele Erinnerungen an vergangene Konzerte verbinden mich mit dem Werk, seit etwa 20 Jahren fanden und finden dort neben dem alljährlichen WGT zahlreiche weitere interessante Konzerte statt.
An diesem Abend sollten neben Tiamat, The 69 Eyes und Ava Inferi auch Novembre und Scream Silence spielen, aber leider haben beide Bands kurzfristig abgesagt. Wirklich schade, denn ich hatte mich auf beide schon gefreut. Auch Ava Inferi habe ich nicht sehen können, da wir noch eine Flasche Pinot-Grigio leeren mussten, der Verlust hielt sich dabei aber sicherlich in Grenzen. The 69 Eyes waren recht gut, ich hatte auch nichts anderes erwartet, aber Tiamat waren wie immer großartig. Ein wirklich tolles Konzert der Band, mit mehreren Zugaben. Etwas irritiert war ich aber dennoch, als das Konzert bereits gegen 23 Uhr zu Ende war.
Als kleine Kostprobe von Tiamat gibt es hier zwei meiner Favorites der Band, welche auch an diesem Abend dargeboten wurden. Ich hoffe, Ihr findet Gefallen...
Bisher dachte ich immer, dass ich von der altersbedingten Hochstirnigkeit und Haupthaarflucht weitestgehend verschohnt bleiben würde. Grund für die Annahme war, dass ich die genetische Veranlagung wohl von meinem Großvater väterlicherseits geerbt habe, welcher zwar graue, fast weiße Haare hat, dafür aber noch jede Menge davon. Die Indizien waren auch da, denn graue Haare habe ich nun mittlerweile mehr als genug, zumindest wird man es nicht müde, mir dies ständig zu sagen...
Aber nun musste ich mit Entsetzen lesen, dass der Vormarsch der Stirn hauptsächlich über die Gene der Mutter weitergegeben wird. Nun ja, auch mein Großvater mütterlicherseits hat graue Haare, was meine Theorie mit den grauen Haaren leider wieder entkräften würde. Aber es kommt noch schlimmer, denn auf den alten Fotos meiner Großeltern, welche ich mir am Wochenende angeschaut habe, ist schon verdammt viel Stirn meines Großvaters zu sehen. Dabei war er auf diesen Bildern gerade mal um die Dreißig. Nun könnte ich ja schlussfolgern, dass ich noch bedeutend mehr Haare habe, als er in diesem Alter...
... oder ich warte einfach ab was passiert und vertraue meinem Shampoo mit Koffein-Komplex, welches ich seit ein paar Wochen benutze.
p.s. ich will jetzt keine Sprüche hören, dass Frauen angeblich auf graue Haare stehen. Das funktioniert nicht wirklich...
Gestern im Fitti hab ich auf dem Kursplan von einem weiteren schönen Kurs gelesen. Er heißt Bauch spezial und fügt sich somit wunderschön in den ersten Witz ein....
Neulich am VVO-MultimediaTerminal an der Haltestelle Prager Straße: Aus einer Bier-Laune heraus kamen zwei Deppen nach einem Metal-Konzert auf die glorreiche Idee, sich für 30 Cent eine Photo-Email zuschicken zu lassen. Hier das Resultat...