Welch eine Freude..... Gerade durfte ich als erster den neuen Kaffeeautomaten auf unserer Etage einweihen, eine Entjungferung der ganz besonderen Art, vor Allem, wenn man schon seit 5:45 Uhr im Büro ist...
Wie bekloppt muss man den sein, um 6 Uhr morgens auf dem Parkplatz mit seinen Kollegen mit Sekt, Glühwein und belegten Brötchen auf das neue Gasjahr anzustoßen? Ganz schön bekloppt, wenn Ihr mich fragt. Drum stand der doomed heute natürlich mit Feuerwerk und Kamera bewaffnet im Kreise seiner Mitbekloppten und kippte sich schön einen hinter die Binde.
Prosit Gasjahr
Nachtrag:
Was ist ein Gastag/Gasjahr?
Für die Gaswirtschaft spezifische Definition des Tages. Tagesbeginn ist um 06:00 Uhr (MEZ / MESZ), Ende des Tages ist um 06:00 Uhr (MEZ / MESZ) des Folgetages. Ein Gasjahr beginnt 01. Oktober und endet am 30.09. eines Jahres.
Die Ausfahrt am Samstag war aber noch lange nicht das Highlight des Tagen, welches sich aber erst viel später herausstellen sollte. Eigentlich wollte ich an dem Abend einfach nur in einen netten Klub gehen, aber ein Freund lud mich auf eine Party mit dem Namen Hutfest ein. Zuerst war ich sehr skeptisch, da ich von diesem Teil seines Freundeskreises keinen Menschen kannte, willigte dann aber doch ein, mit nach Leipzig zu fahren. Und ich habe es nicht bereut.
Was war das für eine krasse Party. Sie fand in einer WG von mehreren Sportstudenten statt, ging über zwei Etagen und alle trugen alberne Kopfbedeckungen. Es gab leckeres Essen von Masala Curry, Chili con Carne und mehreren Suppen bis hin zu selbst gebackenem Brot und verschiedenen Aufstrichen. Für einen sicher nur symbolischen Unkostenbeitrag von 5 Euro gab es an der Bar einen gar lustigen Stempel, welcher Einen dazu berechtigte, sich den ganzen Abend mit Cocktails versorgen zu lassen, wovon der doomed natürlich reichlich Gebrauch machte.
Im Verlaufe des Abends kam ich dann mit einem der Bewohner ins Gespräch, welcher mir seine EOS 350D in die Hände drückte, da er sich mal ein Getränk holen wollte. Als ich Ihm sagte, dass ich die gleiche Kamera habe, fachsimpelten wir etwas herum und er sagte dann, ich solle einfach ein paar Bilder machen. So rannte ich dann also den ganzen Abend mit ner Kamera rum und knipste wilde Party-Pics, auch eine Art, mit wildfremden Leuten ins Gespräch zu kommen. Das klappte erstaunlicherweise richtig gut.
Am nächsten Morgen, na eigentlich schon Mittag, erfuhr ich dann auch den Namen des Kamera-Besitzers beim Ausnüchterungs-Sonnenbad auf dem Dach. Irgenwie musste wohl auch die Polizei am Morgen schon dagewesen sein, da die Nachbarn befürchteten, das Betrunkene ein Kind vom Dach werfen würden. Vielleicht war es auch nur die Revanche für den Lärm der letzten Nacht.
Da die Sonne auf dem Dach meinem Kopfschmerz aber nun wirklich nicht zuträglich war, verkroch ich mich wieder ins Haus und wartete auf einen baldigen Tod.
Was war das heute nur für ein geiles Wetter, dass sagten sich sicher auch alle Biker in Sachsen. Ich hatte den Arm ja kaum am Lenker, weil ich ständig nur am Grüßen war. Endgeil...
Seit einigen Wochen gibt es ja nun schon Lebkuchen, Christstollen und allerlei anderes Weihnachtsgebäck käuflich zu erwerben. Dabei ist erst vor wenigen Tagen der meteorologischer Herbstanfang gewesen. Da nützt es also alles nix, morgen wird der doomed offiziell die Vorweihnachtszeit mit Glühwein und Gebäck einläuten. Vielleicht krame ich auch ein paar Weihnachtssongs aus, als Metal-Kontrastprogramm. Die Kollegen wird's sicherlich freuen...
Zur Einstimmung gibt es schon mal vorab ein nettes Weihnachtsvideo zu einem Stück von Trans-Siberian Orchestra. Hoo Hoo HoooH
Das allmontagliche Badminton Match gestaltete sich heute zu einem wahren Fiasko. Es war ja nicht so, dass ich schlecht gespielt hätte, aber gegen meine Mitspieler sah ich ganz schön blass aus. Fitness ist halt nicht alles, die Technik macht hier ein Defizit locker wieder wett. Und so scheuchten Sie mich von einer Ecke in die Andere, ohne dass ich überhaupt richtig kontern konnte. Wie deprimierend...
Ich will Euch nicht länger meine musikalische Entdeckung des letzten Monats vorenthalten. Die Rede ist von dem gemeinsamen Nebenprojekt des Hatebreed Sängers Jamey Jasta und Crowbar Gitaristen und Sängers Kirk Windstein. Doom Metal meets Hardcore, was für eine Hammer-Mischung. Also hört diesen Song und fallt auf die Knie, vor Kingdom of Sorrow
neuer Rekord: 1000 kcal auf dem Cross-Trainer unter 48 min (ca 47,55 min) --> Heaven shall burn sei Dank. Mit der Mucke im Studio hätte ich das wohl nicht geschafft.
Werbespots sollen ja eigentlich in der Regel zum Kauf anregen, zumindest dachte ich dass immer. Auch dachte ich bisher, dass es keinen hohleren und sinnfreieren Spots als den 'crazy frog' Spot geben kann, aber ich wurde wiederum eines Besseren belehrt.
Und dass obwohl ich ja nun schon eine ganze Menge an Werbung gesehen habe. Spots mit 'leichten' Schokoriegeln (so leicht, dass sie sogar in Milch schwimmen), Frucht-Joghurt für Kinder (welche so wertvoll wie ein Steak sein sollen - was für ein Vergleich, da ess ich doch lieber gleich ein Steak) oder die allzeits beliebten Spots für Frauenhygiene in diversen Ausführungen... Die Liste könnte ich hier beliebig fortführen.
Aber was haben sich die Werbeleute dabei gedacht, Ottfried Fischer mit dieser Schlumpfstimme sprechen zu lassen. Mal ganz davon abgesehen, was für Schwachsinn er in dem gute 25 Sekunden langen Spot in bayrischem Dialekt von sich gibt. Zum Beispiel folgenden Satz: 'Ja mei bist du gwachsen' - Der gleiche Gedanke geht mir auch jeden Morgen durch den Kopf, wenn ich nach dem Aufwachen an mir herunterschaue. *g*
Aber die Krönung des Spots ist der wirklich grandiose Finalsatz: '... Die mit dem roten Stuhl'. In mir weckt dieser Satz aber nun wirklich keine Kauflaune, wohl eher aber aufrichtiges Mitgefühl. Da kann man wirklich nur einen guten Proktologen wünschen, welcher ja tagtäglich mit solchen Leiden konfrontiert sein dürfte. In diesem Sinne, Gute Besserung
Hier das Machwerk in voller Länge, ich hoffe, Ihr seid stark genug dafür.
Die letzen drei Postings (zur Zeit existieren Sie nur in meinem Kopf mit den Arbeitstiteln: sportliches Wochenende, Höllenritt und Firmenlauf) konnte ich erst einige Tage später schreiben, aber mit Hilfe meiner privaten Zeitmaschine habe ich sie einfach vordatieren, um die chronologische Reihenfolge einzuhalten.
Im HighTech Zeitalter wird natürlich alles nur noch auf elektronischen Wege ausgetauscht. Systeme kommunizieren über fest definierte Datenformate ausschließlich auf elektronischem Weg, im Idealfall voll automatisiert und ohne manuelle Eingriffe. Mein Job ist es nun, diese Kommunikation und alle nachfolgenden automatisierten Prozesse in Gang zu halten. Dabei stellte sich mir heute die Frage: elektronischer Datenaustausch - Fluch oder Segen
Der heutige Fall ließ mich dann ganz schnell zu Erstem tendieren
Rückblick:
Ein Kommunikationspartner schickt am Vortag etwa 900 Mails mit je einer Datei an das Empfängersystem (leider an das System eines meiner Kunden). Der automatisierte Import dieser Dateien begann zu arbeiten und lass eine Datei nach der Anderen ein und schrieb dann die Datensätze in mehrere Tabellen der Datenbank. Bisher alles prima.
Aus unerfindlichen Gründen verlor der Import aber immer wieder die Verbindung zum Mailserver, deshalb konnten auch die bereits verarbeiteten Mails nicht in den 'Erledigt'-Ordner verschoben werden. Nun nahm das Unheil seinen Lauf.
Der Import versuchte nun immer wieder, die Mails mit den Dateien zu verarbeiten. Und da er sehr gründlich ist, versuchte er es auch die ganze Nacht lang. So wurden aus den 900 Dateien ganz schnell etwa 22000 Datensätze.
Ein wunderbarer Datenmüll, damit aber noch immer nicht genug. Natürlich werden alle importierten Daten sofort automatisch verarbeitet, was natürlich dazu führte, dass während der Verarbeitung zu jedem Vorgang weitere Datensätze angelegt worden sind. Das Datenchaos war nun komplett.
Und wo kommt nun der doomed ins Spiel? Natürlich musste er den ganzen Mist wieder bereinigen und gerade biegen. Sechs Stunden und mehrere Kaffee später fasste er dann endlich den Mut, seine mit der heißen Nadel gestrickte Bereinigungsprozedur zu starten, natürlich auf der Produktiv-Datenbank.
An einem solchen Tag altert man(n) wirklich um Jahre...