26
Okt
2008

Death over Dresden

Hiermit erkläre ich das vergangene Wochenende einstimmig als Death Metal Weekend 2008. Am Freitag spielten In Flames im alten Schlachthof. Zu den beiden Vorbands kann oder möchte ich nicht viel sagen, da ich von Sonic Syndicate nur einen Song gehört habe und Gojira weit unter meinen Erwartungen geblieben sind. Von In Flames aber wurde ich nicht enttäuscht, neben ein paar neuen Songs haben haben Sie eine Menge alter Sachen gespielt. Muahhh... Der Moshpit war der reinste Hexenkessel, ich glaube fast, ich werde zu alt für solchen Scheiß. Irgendwie habe ich mir dabei auch etwas die Hand verrenkt, noch heute habe ich ein fieses Ziehen. Aber was soll's, dabei merkt man wenigstens, dass man noch lebt.

Gestern war ich zu Hause beim Geburtstag meiner Mutter und wollte den Rest des Abends eigentlich nur schön auf der Couch abhängen. Es spielten aber zwei Death Metal Bands aus Sachsen im Heavy Duty und so wurde meine Abendplanung wieder über den Haufen geworfen. Zwar hatte ich auch hier die erste Band verpasst, aber Coming Fall waren dafür echt der Hammer. Seit langer Zeit mal wieder eine richtig geile Band im HD. Da hat sich der eine EURO Eintritt nun wirklich mal gelohnt.

24
Okt
2008

Herbst-Depressionen

Schon seit Tagen verirren sich zunehmend Bands wie Sol Invictus, Sonne Hagal, Orplid und ähnlicher Neofolk in meine Playlist. Verwunderte Blicke und Fragen meiner Kollegen zeigten mir auch, dass etwas mit mir nicht in Ordnung sein kann. Solche Klänge sind sie von mir halt einfach nicht gewohnt. Ich schiebe es einfach mal auf meine Herbst-Depressionen, obwohl aktuell gerade ein strahlend blauer Himmel über Dresden ist.

Heute Abend werde ich mir dann aber endlich mal wieder etwas ordentlichen Metall antun, In Flames spielen heute im alten Schlachthof Dresden. Mit im Gepäck haben sie Gojira und Sonic Syndicate. Obwohl es wohl auch ein eher "ruhiger" Abend werden wird, stilistisch kann man ja die drei Bands alle in Richtung Melodic Death Metal einordnen, Passend zu meinen herbstlichen Verwirrungen...

durchgefroren

Es ist schon echt ne blöde Idee, bei 4 °C Außentemperatur die Fenster zu streichen. Das musste sich sicherlich auch der Maler gedacht haben, der heute früh 7:15 Uhr bei mir klingelte, mit genau diesem Vorhaben. Kurz nachdem er begonnen hatte, sank die Innentemperatur bei mir von kuscheligen 20 °C auf 15 °C, gefühlt aber wohl eher 10.

Nach zwei Stunden und vier geöffneten Fenstern war ich trotz dickem Pullover richtig schön durchgefroren. Auch die Fahrt mit dem Motorrad auf Arbeit trug nicht dazu bei, mein Gemüht zu erwärmen, aber jetzt regeneriere ich langsam wieder bei einer Tasse Tee.

23
Okt
2008

Krämpfe und Schmerzen

Der Muskelkater in den Beinen vom Halb-Marathon war kaum verschwunden, und schon ist er wieder da. Und schuld daran ist nur mein Drill Instructor aus dem Studio, im Nachfolgenden kurz DI genannt.

Tatzeit: gestern Abend
Tatort: Kursraum

Die erste Stunde T-Bo war noch ganz entspannt, anstrengend aber nicht tödlich. Wie immer war ich klitschnass geschwitzt, fühlte mich aber dennoch olympisch. Also entschloss ich mich im Anschluss an T-Bo für die zweite Session: BodySculpt. Ich wusste aber nicht, dass sich der DI eine furchtbare Schändlichkeit für den Kurs ausgedacht hatte: Schwerpunkt Beine ==> ARGHHHH

Nach einer halben Stunde Bein-Übungen war ich so gut wie am Ende und konnte mich kaum noch auf den Beinen halten, sie verkrampften nur noch und zitterten. Vom Lachgummi konnte ich auch keine Unterstützung erwarten, da Sie mit Angina zu Hause im Bett lag. Ich war so froh, als der DI endlich von den Beinen zum Bauch und zu den sonst so ungeliebten Sit-Ups in diversen Ausführungen überging. Aber auch hier streute er ein paar Bein-Varianten mit ein, sodass ich am Ende mit total weichen und zittrigen Knien den Kursraum verließ und mich unter der Dusche erst einmal regenerieren musste. Ich bin mal gespannt, was sich der DI für das nächste Mal ausdenkt.

Nun ist er also wieder da, der Muskelkater, nur sitzt er diesmal nicht auf der Schenkel-Oberseite (gerader Oberschenkelmuskel [Musculus rectus femoris]), sondern eher in der Schenkel-Innenseite (Schlankmuskel [Musculus gracilis]).

Meine Liebe zum Schmerz wird mir irgendwann das Leben kosten aber...
Ich liebe Schmerzen. Warum nicht?

(Auszug aus einem Songtext von Goethes Erben - Ich Liebe Schmerzen)

20
Okt
2008

der Sturm

... ist zum Glück ausgeblieben. Die vorherigen Tage war recht stürmig, eigentlich nichts besonderes im Herbst, aber am Sonntag war das Wetter wirklich traumhaft. Bereits früh am Morgen schien die Sonne bei strahlend blauem Himmel, die Temperatur lag bei etwa 10 °C, Tendenz steigend. Ideale Voraussetzungen für eine kleine Laufrunde, dummerweise war ich aber für den Halbmarathon gemeldet.

Da es mein erster Halbmarathon war, hatte ich keine Ahnung, wie lange man für die 21,0975 km braucht, und so war mein persönliches Ziel, einfach nur unter 2 Stunden zu bleiben. Doch die persönliche Zeitvorgabe entschied über den Startblock, und so musste ich aus Block C starten, natürlich dem letzten Block.

Ich lief zusammen mit meinem tschechischen Kollegen, welcher eine Laufuhr trug, und die zwei Stunden als Vorgabe programmiert hatte, aber bereits kurz nach dem Start entschlossen wir uns, schneller zu laufen, als die Uhr uns vorschlug. Und so machten wir kontinuierlich immer mehr Zeit gut. Bei Kilometer 18 hatte ich zwar ein kleines Formtief und konnte das Tempo kaum noch halten, zum Glück hielt dies aber nicht lange an. Kurz vor Kilometer 20 war ich dann wieder bereit für einen letzten Endspurt, mein Kollege aber leider nicht mehr, und ich lief den letzten Kilometer allein. Nach einer Stunde und 45 Minuten, oder kurz einer Spielfilmlänge, erreichte ich dann das ersehnte Ziel, eine Minute später hatte es auch mein Mitläufer geschafft.

Im Ziel gab es neben mehreren Verpflegungsständen für die Läufer große Plastikfolien, welche wirklich ein hervorragender Kälteschutz waren. Bisher hatte mir ein normaler Apfel auch noch nie so gut geschmeckt, wie in diesem Moment. Sogar das alkoholfreie Bier erfreute meinen Gaumen auf ungeahnte Weise. Manchmal sind es wirklich einfach die kleinen Dinge im Leben...

Die ganze Atmosphäre während des gesamten Laufs war einfach überwältigend. An jeder Straße standen Menschen, jubelten und klatschten, tröteten und rasselten, unzählige Helfer an den Verpflegungspunkten sorgten für Erfrischungen, ein paar GoGo's am Strassenrand und mehrere Trommelclubs mit Blechtonnen spornten die Läufer weiter an. Das war wirklich eine tolle Erfahrung.

Halbmarathon_2008

Das Bild wurde übrigens nicht, wie man vermuten könnte beim Zieleinlauf gemacht, sondern bei Kilometer 12 mitten im Großen Garten vor dem Palais aufgenommen.

19
Okt
2008

die Ruhe vor dem Sturm

... oder im Klartext:
  • Startnummer abgeholt
  • großer Wochenendeinkauf
  • zwei Maschinen Wäsche gewaschen (siehe Story der Fleck)
  • weitere kleinere Einkäufe
  • Kohlenhydrate-Speicher aufgefüllt
  • iPod mit Lauf-Musik bestückt
  • Geburtstagsparty
  • zweite Party bei Freunden
  • nur noch 6 Stunden Schlaf
Und in genau 8 Stunden ist der Start zum Halbmarathon...

Wenn ich das jetzt so lese, glaube ich fast, dass der Lauf bei Weitem erholsamer wird, als mein bisheriger Tag.

sweet dreams

15
Okt
2008

Einsamkeit

Zu später Stunde noch ein paar wunderschöne Zeilen von Nebelung. Der Song heißt Einsamkeit, leider konnte ich kein passendes Video bei YouTube finden, also stellt Euch einfach nur eine Akustik-Gitarre zu einer klaren Männerstimme vor (ja es geht auch mal ohne Geschrammel und Growls). Ein minimalistischer und ungemein schöner Song, vor Allem aber sehr passend...


Einsamkeit

Des Tages Ende naht
die Welt erstrahlt im Abendrot
bald beginnt die Nacht
zu künden von des Lichtes Tod

Erst am Abend weiß der Einsame was einsam heißt
Erst am Abend weiß der Einsame was einsam heißt

Die Nacht hängt wehmutsschwer
über traumversunknem Land
die Sonne scheint nicht mehr
und niemand hält mehr deine Hand

Erst in der Nacht begreift der Einsame die Einsamkeit
Erst in der Nacht begreift der Einsame die Einsamkeit

...

14
Okt
2008

der Fleck

Ich weiß schon, warum ich eigentlich nur schwarze Klamotten trage, es steht mir halt einfach am Besten und ich fühle mich in ihnen am Wohlsten. Aber irgendwann geht auch der größte Vorrat an schwarzen Shirts zur Neige, wenn man am Wochenende mal wieder keine Zeit hatte, seine Wäsche zu Waschen. Und so musste ich heute auf ein fast perfektes Poloshirt zurückgreifen, welches in der Grundfarbe zwar schwarz war, wenn da nicht die kleinen weißen Streifen gewesen wären. Und auf genau einen dieser Streifen hab ich mir im morgendlichen Tran einen Tropfen Kaffee geschwappert. Schön zentriert auf Brusthöhe, bei einem schwarzen Shirt hätte das kein Mensch bemerkt. Naja, so bin ich halt den ganzen Tag im Büro wie ein vollgesabberter Säugling rum gerannt.

p.s. passend zum Polo-Shirt hatte ich sogar eine schwarze Buchse mit ebenfalls weißen Streifen an, welche den Tag aber ohne erwähnenswerte Flecken überstanden hat... *g*

10
Okt
2008

das große Hardware Sterben

Seit Wochen stirbt meine häusliche Hardware nun schon friedlich und fröhlich vor sich hin. Gut, mein Desktop PC machte mir ja schon lange Sorgen, laute Lüftergeräusche, Startprobleme etc. ... Nach einem Netzteil-Tausch und diversen weiteren Rettungsversuchen (Hand auflegen, Rühren in den Eingeweiden ...) schien sich die Lage einigermaßen zu stabilisieren. Jedenfalls so lange, bis er seit einiger Zeit sich dazu entschlossen hat, sich völlig spontan und ohne ersichtlichen Grund einfach zu deaktivieren, je nach Lust und Laune. Ein Neustart ist dann nur noch möglich, wenn man ihn kurzzeitig komplett die Netzspannung entzieht. Aber nach vielen Jahren Dauerbetrieb und mehreren lebensverlängernden Upgrades (Festplattentausch, Speichererweiterung, Mainboardwechsel nach Crash, Prozessor-Update ...) hat er sich nun wirklich seinen Ruhestand mehr als redlich verdient.

Bei meinem Nebenprojekt, der Reparatur von zwei defekten Laptops, hatte ich da etwas mehr Erfolg. Der NC6000 von HP hat ein seit Jahren bekanntes Mainboard Problem (kalte Lötstelle an einem Chip [MAX1987] auf der Rückseite des Boards), welches durch kreativen Einsatzes von Lötkolben und Flussmittel behoben werden kann. Dummerweise hat ein paar Wochen nach der Reparatur die Festplatte ihren Geist ausgehaucht und lässt sich auch nicht mehr reanimieren.

So entschloss ich mich nun endlich doch, meine Hardware etwas aufzustocken und habe mir einen nagelneuen HP NC6400 bei ebay für den wahren Schnäppchenpreis von nur 400 EUR ersteigert. Heute ist das gute Stück nun endlich gekommen. Die passende Dockingstation fand ich im amerikanischen ebay, auch ein Schnäppchen. Nun sollte ich Hardware-mäßig erst einmal wieder etwas Ruhe haben, besonders da ich im Fehlerfall noch einen zweijähriger Hol- und Bring-Service über die Garantieleistungen des Laptop in Anspruch nehmen kann.

ToDo's:
  1. Fallback Desktop PC aufbauen: genügend Hardware Restbestände wie Board, Prozessor, Speicher und Platten sind vorhanden
  2. Fallback Laptop's (zumindest einen der beiden NC6000) reparieren: mit Platte versehen und mit SXGA Display (ebenfalls schon vorhanden) pimpen

7
Okt
2008

1000 Nadeln

Seit mehreren Jahren war ich schon schwanger mit dem Gedanken, mir ein zweites Tattoo stechen zu lassen, diesmal sollte es auf den Oberarm. Das Motiv dazu hatte ich fast ebenso lange als Hintergrundbild auf meinem Handy, aber heute habe ich es endlich getan. Das Stechen hat dann nur noch etwa eine Stunde gedauert, viel schneller, als ich eigentlich dachte.

Ich hatte auch vergessen, wie scheiße weh es tut, wenn man sich tätowieren lässt. Ich sag's mal mit den Worten von Campino (die Toten Hosen): ein Gefühl von 1000 Nadeln

Tattoo

2
Okt
2008

Schwindelgefühl und Augenkrebs

Nichts gegen syntax highlighting, also das verschieden farbige Darstellen von Zeichen im Quellcode, aber man kann es auch wirklich übertreiben. Gelbe und weiße Schrift auf blauem Grund, da wird Einem richtig schwummerig im Kopf, Augenkrebs ist da definitiv vorprogrammiert. Nach zwei Stunden Fehlersuche ist man dann schließlich endgültig reif für die Klapse, und Ausreden wie Ich war früher mal Turbo Pascal Programmierer zählen dabei nicht wirklich...
doomed

diary of doom

late arrivals

Lass los ...
Lass verdammt noch mal diesen Strohhalm, mit der Hoffnung...
Dein Gewissen (Gast) - 3. Sep, 09:07
zwei Jahre
zwei Jahre sind eine lange Zeit... man könnte eigentlich...
_doomed_ - 2. Sep, 22:21
Halt, warte mal... zur...
Halt, warte mal... zur Verfügung zu was? Will ich die...
_doomed_ - 2. Sep, 21:34
Sorry, Einschulung...
Sorry, Einschulung...
_doomed_ - 2. Sep, 21:33
Also am Samstag stelle...
Also am Samstag stelle ich mich gerne zur Verfügung!...
DonFalcone (Gast) - 30. Aug, 20:11
ich hätte nie gedacht,...
ich hätte nie gedacht, dass eine Dienstreise nach Hamburg...
_doomed_ - 30. Aug, 18:59
...aber du hattest das...
...aber du hattest das wichtige Utensiel dabei! Am...
der Andere (Gast) - 30. Aug, 12:39
die Sonnenbrille
was nützt es Einem, eine Sonnenbrille in der Straßenbahn...
_doomed_ - 29. Aug, 23:37
leider lebt der doomed...
leider lebt der doomed seinen Blog nicht mehr...aber...
der Andere (Gast) - 23. Jun, 22:41
...lang ist's her
Mehr als ein halbes Jahr hier nicht reingeschaut -->...
Mister T (Gast) - 20. Jun, 19:22

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