Melodic Hardcore mit intelligenten Texten? Wie jetzt, melodisch? Und was heißt hier intelligente Texte, eventuell gar mit Aussage? Passt das zusammen? Und ob, nennen wir es einfach Ignite. Nur noch fünf Tage, dann lassen Sie es auf der Persistence Tour in Dresden ordentlich krachen. Zur Einstimmung gibt es deshalb einen Song von ihrem letzten Album Our Darkest Days. Nach drei Jahren wäre es eigentlich auch mal wieder an der Zeit, einen neuen Longplayer nachzuschieben.
Ignite - Bleeding
Weitere Highlights des Abends: Walls of Jericho und Evergreen Terrace. Meine Karte liegt schon seit Tagen auf dem Schreibtisch, also ich wäre dann soweit. *g*
Stichtag 30.11.2009
Nur zwei Stunden... Knapp, aber immer noch reichlich Zeit, um die Kraftfahrtversicherung zu wechseln. Eine Ersparnis von 150 EUR gegenüber dem Vorjahresbeitrag ist Ansporn genug.
Zwar hält mein Bike gerade Winterschlaf, aber es sind ja auch nur noch 3 Monate bis Saison-Beginn. Sweet Dreams, kleine Hornisse.
Nur noch wenige Minuten Sonntag, bevor die neue Woche beginnt. Ein ruhiges Wochenende geht zu Ende, dem ersten Advent sicherlich angemessen. Nun ja, ich habe zwar meine Bude nicht mit Weihnachts-Tand geschmückt [Warum auch?], dafür war ich mal wieder mit CC squashen. Bis auf einen verdammt knappen Satz lief es super -> Endstand 4:0. Bei der Gelegenheit konnte ich auch endlich meine neuen Asics Gel Blade 2 in Aktion testen. Wirklich ein toller Squash Schuh, ich kann ihn uneingeschränkt empfehlen.
Danach ging es dann schön in die Sauna. Zwar war die finnische Sauna diesmal defekt, aber in der Bio-Dampf-Sauna mit den wechselnden bunten Lichtern war es auch recht kuschelig. Der kleine Stimmungsaufheller* in der Garderobe tat sein Übriges.
* ein paar Schluck Stroh 80, welcher von der Feuerzahngenbowle über war...
Gerade bin ich wieder aus Leipzig nach Hause gekommen. Die Autobahn war frei und ich hatte eine nette Begleitung für die Rückfahrt. Der Tag begann heute damit, die Zutaten für meine Zimtsterne und VanilleKipferln zu kaufen, welche ich am Nachmittag backen wollte. Dies gestaltete sich allerdings als ziemlich schwierig, da wohl halb Dresden schon vor mir auf die gleiche Idee gekommen war. Drei Supermärkte später hatte ich dann Alles zum Backen zusammen. Die Zutaten für die Feuerzangenbowle hatte ich gleich im Ersten bekommen, Alkohol steht wohl bei den backenden Müttern nicht so hoch im Kurs.
Nach der Fahrt nach Leipzig folgten mehrere Stunden in der Küche mit Teig kneten, ausrollen, ausstechen, mit Glasur bestreichen, kosten... Wie jedes Jahr musste ich die ganze Zeit erzgebirgsche Weihnachtsmusik ertragen, aber was tut man nicht alles für selbstgebackene Plätzchen. Nach der ganzen Backerei gab es Rumtopf, Feuerzangenbowle und neben dem ganzen Süßkram endlich auch etwas Herzhaftes zu Essen. Und natürlich durfte dieses Jahr auch nicht Drei Haselnüsse für Aschenbrödel fehlen, ich weiß echt nicht, wie oft ich diesen Film schon gesehen habe.
Vielleicht nasche ich jetzt noch etwas vom Stroh 80, welcher von der Feuerzangenbowle über ist, danach schläft es sich um so besser. *g*
Es gibt Dinge, die will man einfach nicht sehen. Dabei habe ich nun wirklich schon genug ekelhaftes Zeug erblicken dürfen:
ein Dixi Klo auf nem Festival
schwimmende Exkremente im Freibad
eine Dia-Serie mit allen möglichen Verletzungen während der Rettungsschwimmer-Ausbildung
hässliche Menschen in der Sauna
Dirty Dancing
...
Ich könnte hier wirklich noch jede Menge Abscheulichkeiten anbringen, heute kann ich nun dieser Liste einen weiteren Punkt hinzufügen.
Tatort: Männerdusche im Fitti
Uhrzeit: irgendwann gegen 22 Uhr
Tatwerkzeug: ein Intim-Piercing von der Größe einer Kinderfaust an einer Stelle, an der das Stechen mit Sicherheit mörderlich schmerzhaft war. Baehhhh... Ich kann von Glück reden, wenn ich keinen Augenkrebs davon bekomme.
Eigentlich wird die Musik der Bands, deren Musik ich normalerweise höre und zu deren Konzerte ich gehe, nicht im Radio gespielt, die Editors bilden hier Eine der wenigen Ausnahmen.
Zwar wollte ich erst nicht zum Konzert der Editors in den Alten Schlachthof gehen, da ich befürchtete, dass mir die Songs ihrer neuen Platte nicht gefallen würde, aber die britischen Indie-Rocker haben mich wirklich über 90 Minuten lang in ihren Bann gezogen. Gut, die neuen Sachen sind etwas elektronischer als gewohnt geraten, dennoch hatte ich nach der Warnung einer Freundin sehr viel Schlimmeres erwartet. Ich hatte aber auch nicht erwartet, dass sie so viele alte Songs von ihren ersten beiden Alben spielen würden, was mich aber sehr gefreut hat.
Da die Editors recht populär sind, habe ich eine Menge Clips bei YouTube gefunden, hier eine Auswahl meiner Lieblings-Songs:
Editors - The Racing Rats
Editors - The Weight of the World
Editors - Smokers Outside The Hospital Doors
Noch ein paar Worte zum Support:
Von den beiden Vorbands Wintersleep und The Maccabees habe ich nicht viel mitbekommen, da ich zum Einen nur noch die letzten beiden Songs gehört habe, zum Anderen mir deren Musik nicht gefiel, und ich mir ein Bier an der Bar genehmigt habe.
Bevor ich heute Abend zur Abwechslung mal nicht auf ein Hardcore-/Metal- oder Rock-Konzert sondern zu den Editors gehe, gibt es hier noch eine Zusammenfassung meines letzten Wochenendes. Was für ein Hammer Wochenende...
Freitag Abend @ Groovestation
Als Support spielten Space Pilgrim psychedelischen Rock, aber mein Geschmack war das nicht. Da wir recht spät dran waren, war der Spuk nach zwei Songs auch schon vorbei. Die Light-Show während den beiden Songs war dafür aber richtig genial. Ein wahrscheinlich verhinderter Chemie-Laborant stand an einem Polylux, und träufelte allerlei bunte Flüssigkeiten in eine Petrischale, welche in wilden Farbverläufen einander flossen. Das hatte was, auch ohne Pyro oder Laser...
Haupt-Act des Abends waren Colour Haze, welche zwar auf eine atemberaubende Light-Show weitgehend verzichteten, dafür aber ordentlich rockten. Jeder ihrer Song durchbrach die 10 min Marke, wobei sie aber niemals langweilig oder monoton wirkten, einfach Stoner Rock vom Feinsten, welcher nur noch vom darauffolgenden Abend getopt werden sollte. Zuvor aber ein Clip von Colour Haze vom Duna Jam aus dem letzten Jahr. Auf dieses Festival hätte ich auch mal Bock...
Colour Haze - Tempel
Samstag Abend @ Titty Twister
Die erste Band des Abends waren Grandloom. Sie waren zwar ganz gut, aber so richtig haben Sie mich nicht vom Hocker geworfen. Ganz Anders die nächste Band: Stonehead. Ihr erster Song war zwar recht schwach, aber dann steigerten Sie sich, und das Richtig. Krachiger Sound und eine derbe rauchige Stimme, nicht schlecht, gar nicht schlecht...
Zur Krönung des Abends spielten dann die unvergleichbaren Karma to Burn, welche sich 2002 eigentlich aufgelöst hatten. In diesem Jahr haben sie sich aber zum Glück wieder zusammen gerauft, um auf diese Reunion Tour zu gehen. Und wie haben sie das Titty Twister gerockt, dazu brauchten sie noch nicht mal Vocals, einfach nur ein Drum, einen Bass und eine Gitarre. Stoner Rock par excellence...
Karma to Burn - 20
Es war wirklich ein genialer Abend im Titty Twister, einzigster Wermutstropfen war der Korb, denn ich mir von ner Frau geholt habe. Naja, man kann eben nicht Alles haben, aber man kann es zumindest versuchen.
Am Sonntag hatte ich noch ein paar Freikarten für Ulme im AZ Conni gewonnen. Die tschechische Vorband, deren Namen ich nicht mehr weiß, waren eigentlich ganz gut, bei Ulme sind wir dann aber nach bereits zwei Songs gegangen...
Essen ist der Sex im Alter. Wenn man sich aber nicht ständig der Völlerei hingeben möchte und blöderweise auch keinen Sex hat, muss man sich eben auf andere Weise Befriedigung verschaffen. Neben exzessiven Sport, übermäßigem Musikgenuss und dem Missbrauch von Alkohol habe ich mich heute ganz dem Konsum hingegeben. Fazit der heutigen Shopping-Orgie:
100 EUR für Squash Schuhe [Asics Gel Blade 2]
etwa 90 EUR für Konzertkarten [The Black Procession Tour mit Machine Head und Hatebreed, Persistence Tour und Editors]
50 EUR für Klamotten
und 40 EUR für zwei Bücher
Die nächste Woche werd ich dann wohl etwas keuscher verbringen müssen, das geht sonst zu sehr ins Geld.
Eigentlich hatte ich mich schon damit abgefunden, meinen Sonntag Abend auf der Couch zu verbringen, weil ich keine Karten mehr für die Editors bekommen habe. Gut, ich hatte mich ziemlich spät entschlossen, so sagte mir der Verkäufer am Dienstag in der Konzertkasse, dass er die letzten Karten bereits vor zwei Stunden verkauft hätte. Nun lese ich aber, dass die Location von der Reithalle in den Schlachthof verlegt wurde. Demzufolge gibt es wieder massig Karten für die Editors.
Man muss eben auch mal Glück haben, mein Sonntag ist gerettet...
Da ich schon immer ein Atheist bin, wollte ich heute nun wirklich nicht büßen und zu beten. Statt dessen hatte ich für Mr. CC und mich einen Squash-Court bestellt. Da CC blöderweise seine Turnhose vergessen hatte, musste er in seiner Jeans spielen. Aus diesem Grund jammerte er ständig nur herum, dass er dadurch in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt wäre, und deshalb keinen Ball bekommt.
Aber auch ich war gehandicapt. Meine Turnschuh sind bei der Schuhkontrolle durchgefallen, da ihre Sohlen angeblich nicht abriebfest sind, komischerweise hatten sie bei vorangegangenen Tests immer bestanden. Ironischerweise hatte ich mich gerade erst am Vormittag im Internet nach ein paar neuen InDoor Schuhen umgeschaut, aber noch nichts Passendes gefunden. Also musste ich heute mit Leihschuhen spielen, welche ihre besten Tage schon sehr sehr lange hinter sich hatten. Die Sohle war zwar abriebfest [von dem Loch in der Sohle mal ganz abgesehen], aber bei Weitem nicht ruschfest. So bin ich noch nie in dem Glaskasten hin und her geschliddert. Dennoch hat es für einen 4:0 Sieg gereicht. *g*
Der Rest des Abends war feiertagsgemäß total entspannt. Drei Saunagänge, Relaxen im Ruheraum, gefolgt von einem Besuch im Cuchi -> Buffet mit Auswahl von Sushi und warmen Gerichten aus fernöstlicher Küche. *lecker*
Gerade habe ich ein neues Wort gelernt: Skrotum - Plural Skrota
Schon allein der Klang dieses, mir bis dato unbekannten Wortes, hatte meine Neugierde geweckt. Ein paar kurze Tastenanschläge und einen Klick später stillte der kurze Artikel im Wikipedia meinen ersten Wissensdurst, vor Allem die Bebilderung zog mich ein paar Sekunden in Ihren Bann. Neben einem ganz normalen durchschnittlichen Skrotum, soweit ich als Laie das beurteilen kann, waren zwei weitere Skrota abgebildet, welche in Abhängigkeit von der Raumtemperatur ihre Form veränderten. Der pure Wahnsinn - Wissenschaft mal hautnah* erleben. [* tolles Wortspiel]
Ich hoffe, ich konnte auch Euren Wortschatz etwas erweitern und schiebe noch einen Song Der Kassierer passend zum Thema nach. Für den Inhalt trägt allein der Künstler die Verantwortung.
Ich bin heute mit dem Vorsatz aufgewacht, mal einen Obsttag einzuschieben, obwohl ich eigentlich schon genug Obst esse. Aus diesem Grund habe ich mir eine Banane, eine Orange, zwei Mandarinen und drei Äpfel eingepackt. Aber bereits nachdem ich den Lachgummi zu Hause abgeholt hatte, strahlte Sie mich an, und sagte mir, dass Sie uns Kuchen zum Frühstück mitgebracht hätte. Da ich Sie nicht enttäuschen wollte, wurde aus meiner Frühstücks-Banane ein Stück selbst gebackener Zupfkuchen ihrer Mutti.
Auf der Mittagsrunde hab ich mir dann nichts zum Mittag gekauft, um meinem Vorsatz doch noch halbwegs gerecht zu werden. Dafür musste eine Mandarine und ein Apfel dran glauben. Gegen halb zwei klingelte dann mein Telefon. Frau SB sagte mir völlig aufgelöst, dass noch ein Essen im Bistro übrig wäre und Sie sogar schon den Support gefragt hätte, aber Keiner es mehr essen wolle. So habe ich mich wieder breitschlagen lassen, immer den Gedanken im Hinterkopf, dass Sie es doch ist, welche mir jeden Monat meinen Lohnzettel gibt. Wie kann ich also diese Frau enttäuschen? Hünchenbrust rein - Obst raus.
Die Tatsache, dass heute gleich drei Kollegen sich zu einer Kuchenrunde zusammengefunden haben, um ihren Geburtstag zu feiern, war dann eigentlich nur der logische Schluss. Also machte ich gute Miene zu bösem Spiel und probierte von jedem der drei wiederum selbst gebackenen Blechkuchen und schloss mit einem Anstands-Schaumkuss, nur um sie nicht vor den Kopf zu stoßen. Meine guten Vorsätze hatte ich nun endgültig zu Grabe getragen...
Derart mit unnützen Kalorien voll gestopft, lief ich dafür aber beim montäglichen Badminton zu wahrer Höchstform auf.